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Frech, frivol und Brecht Der
musikalisch-literarische Abend im Brecht-Jahr (Studio)
Unkonventionelles Auftreten - Zigarre im Mundwinkel, Schiebermütze und
Monteurjacke – stets einen losen Spruch auf Lager und vor allem keine Scheu vor
Frechheit und Frivolität – Bertolt Brecht amüsierte sich als Jungdichter am
liebsten in der „Halbwelt“: Nach der Gesangseinlage einer Prostituierten „Ich
hab ein Büschel Haar am Bauch, ich glaub, ich bin ein Aff“ griff dementsprechend
auch Brecht in seinem Stammlokal zur Gitarre und brachte Goethes „Der Gott und
die Bajadere“ zu Gehör... In „Frivol, frech und Brecht“ – einem Studioabend
des Landestheaters Detmold im Brecht-Jahr – unterhält Schauspielerin Gaby Blum
mit musikalisch-literarischen Anzüglichkeiten, diversen unverschämten Chansons
und Brechtscher Lyrik, getreu nach des Meisters Motto: „die füsse untern tisch,
den tabak in die nase und eine freche fotze geführt. solchen müssen alle dinge
zum besten dienen“.
Inszenierung: Marcus Everding
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