Krieg, Taliban und
Opiumanbau: Für Ausländer erscheinen Reisen in dem Land am Hindukusch nicht
vorstellbar. Im Schutz von Einheimischen ist dies jedoch möglich. Wo der Staat
kaum Macht hat und keine Sicherheit bieten kann, schützen nur eine große und
starke Familie und die Blutrache vor Kriminalität.
Die Dia Reportage
vermittelt einen Einblick in das Leben und die Kultur der Afghanen.
Unzugängliche Bergregionen, die blauen Seen von Band e Amir und die märchenhafte
"Blaue Moschee" in Mazar e Sharif werden gezeigt. Die Dia Reportage soll dazu
dienen, ein faszinierendes und wunderschönes Afghanistan kennenzulernen.
Außerdem können die Teilnehmenden sich mit Hintergründen der Situation in
Afghanistan auseinandersetzen, die in den deutschen Medien kaum beleuchtet
werden und die die Referenten auf Grund ihrer Gespräche mit Afghaninnen und
Afghanen, dem Leben in den Familien ihrer afghanischen Freunde und aus ihrer
Analyse vieler nur im Internet verfügbarer Quellen internationaler Journalisten
aufzeigen können.
Monika Koch und Heiner Tettenborn unternahmen seit
2003 mehrere längere Reisen durch weite Teile Afghanistans. Sie können sich auf
Dari und Paschtu, den beiden Landessprachen, verständigen. Heiner Tettenborn,
der hauptberuflich als Rechtsanwalt arbeitet, war insgesamt ein Jahr lang in
Afghanistan und hat beim ZDF an einer Diskussion zum Einsatz der Bundeswehr in
Afghanistan teilgenommen. Für ihre Dia Reportage haben sie mehrere Preise
gewonnen.
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