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Comedy Night der Superlative
SpitzenComedians kommen ins Universum
Zum 10. Mal veranstaltet das Universum die Bünder
Comedy Night. Und zu diesem kleinen Jubiläum haben sich fünf Comedians der
Spitzenklasse angemeldet. Zur Veranstaltung am 25. September stehen ab 20 Uhr
keine Geringeren als Johann Köhnich, Hennes Bender, Jochen Malmsheimer und
Rainald Grebe auf dem Programm. Dem Bünder Publikum stehen also drei Stunden
permanenten Angriffs auf die Lachmuskulatur bevor.
Johann Köhnich sorgte in Bünde schon mehrfach mit
seinem Soloprogramm für ausverkaufte Abende. Allein und verloren, scheinbar
entrückt und teilnahmslos, und doch immer wieder selbst amüsiert über die
eigenen Gedanken steht er da und erzählt. So zum Beispiel von seiner
trübsinnigen Zeit im Mozartkrankenhaus, als er aus einer alkoholgeschwängerten
Laune heraus mit seinen Zimmergenossen das Spiel entwarf: Einer geht
raus, und die beiden anderen müssen raten, wer draußen ist.
Ausschnitte aus seinem neuen Programm "Komm - geh
weg" präsentiert Hennes Bender. Auch er gehört inzwischen zu den Stammgästen im
Universum und ist der Mann, der "Bohemian Rhapsody" von Queen alleine,
ohne Begleitung, unplugged und völlig a capella singen kann (nicht schön, aber
es funktioniert).
Jochen Malmsheimer wurde unter diesem Namen an nur einem Tag im Juli 1961
und in Essen geboren, als erstes in einer lockeren Folge ähnlicher Kinder. In
Malmsheimer entsteht 1992 als Folge des oben genannten intellektuellen und
persönlichen Reifeprozesses die Idee zu »Tresenlesen«, welches, mit F. Goosen
dann in der Folge etwa 800 kurzweilige Auftritte absolviert und damit
vorzeigbare Erfolge vorzeigt, zu Recht den Prix Pantheon 1997 erhält.
der Geheimtip des veranstalters für diesen Abend
ist Rainald Grebe. Thomas Hermanns produzierte mit ihm 2002
eine eigene Rainald-Grebe-Varietyshow „Immer wieder sonntags“ im Hamburger
Schauspielhaus und begrüßt den Quatsch Comedy Liebling immer wieder im Liveclub
in Berlin. Aktuell räumte er bei den Berliner Wühlmäusen gleich zeitig den Jury-
und den Publikumspreis ab.
Auf Alltagssorgen konzentriert sich Moderator
Tillmann Courth, und er nimmt sich Zeit, die Objekte seines Hohns umfassend zu
beleuchten. „Elternschaft als Königsdisziplin des Masochismus“ und daher
„Sterblichkeit als sinnvolle Einrichtung der Natur“ sind köstliche Erkenntnisse
aus seinem urkomischen Vortrag über die Leiden eines „miterziehenden“ Vaters,
der wie viele Männer über dreißig unter einer „chronischen
Bauchmuskelvorwölbung“ leidet.
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