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.:: Wolfram Huschke
 

"Cello Solo"

Sa., 10.03.2007
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr


 

Wolfram Huschke, ein schräger Typ …

Wer immer noch glaubt, dass ein Musiker mit seinem Instrument nicht verschmelzen könne, wird von diesem Ausnahmemusiker und Entertainer eines Besseren belehrt.

Gemeint ist der Cellist Wolfram Huschke.

Zwei Exemplare der Gattung Cello begleiten ihn bei seinen Konzerten:
das klassische, für Symphoniekonzerte geeignete Cello, und das andere, elektronisch verstärkte, für die Dimensionen eines Rockkonzertes.
Mit Beiden haut der vielreisende, aus Weimar stammende Individualist auf den „Putz“.

„Ich will einfach nur Musik machen“ bekennt er zwar, doch seine an den Instrumente geschrubbten, gezupften und gestrichenen Kompositionen sind einfach mehr als bloße Musikstücke, vielmehr scheint sich in ihnen ein ganzer Kosmos an Ausdrücken, Emotionen und Experimenten zu vereinigen.

Klassisch anmutende Streicherpassagen wechseln sich mit „brachialen“ Klängen ab, ein riskanter Melodieversuch läuft schon mal bewusst ins Leere und dazu singt der 41jährige mit der Stimme eines abenteuerlichen Kastraten in einer eigens entwickelten,
alle Gefühle der Welt ausdrückenden Phantasiesprache.

Gern sperren die Zuhörer Augen und Ohren auf – und staunen über die virtuose Spieltechnik, mit der Huschke seinem Instrument vertraute wie höchst ungewöhnliche Klänge entlockt.
Rasend schnelle Läufe wechseln mit zärtlich hingehauchten Tonfolgen, rockige Sounds folgen disharmonischen Akkorden. Mittendrin auch mal eine lustige Country Melodie.
Mit und ohne Bogen entfaltet der Solist mit jeder Menge Hingabe die ganze Bandbreite des Streichinstrumentes – von zirpenden und schmirgelnden Klängen bis hin zur Realisierung einer stampfenden Lokomotive bei der Einfahrt in den Bahnhof oder er macht einen kleinen Ausflug ans Meer und lädt ein zu Walgesängen…

Fotos und Vita auf www.huschke.de


 
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