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.:: Comedy Night
 

"5 Comedians"

Sa., 24.05.2008
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr


 

Zum 25. Mal: Die Bünder Comedy Night!!! diesmal mit Michael Schönen, Heino Trusheim, Die Zweibeiner, Sebastian 23 und Johannes Flöck.

Michael Schönen, der Dichterfürst unter den Comedians, sympathischer Sprachdompteur, erhardesker Reimkünstler und ansonsten körperlich unsportlicher Wortakrobat, beweist, daß Gereimtes keineswegs out ist und Humor auch intelligent und komisch sein kann.
Er läßt Papageigen und Triangelefanten aufspielen, diktiert und stottert Liebesbekundungen im fliegenden Wechsel, warnt vor übermäßigem Alkoholgenuß bei Auerhähnen und erklärt, warum die Vorsilbe ver- abgeschafft werden muß.
Seine Vortragsform ist lyrisch-komisch, pointiert und voller sprachspielerischer Finesse: Eine Verbindung aus Sprachwitz und Poesie, aus Comedy und Poetry – einfach Cometry.
WDR-Zuschauer sagen:
Beneidenswertes Talent! Echte Kunst und sehr amüsant.
Michael Schönen verdient ein breiteres Publikum UND ein breiteres Publikum verdient Michael Schönen.
 
Johannes Flöck: Früher war ich Jünger.
In seinem neuen Programm FRÜHER WAR ICH JÜNGER entdeckt der Mann mit dem sympathischen Sprachfehler das  Besondere im Alltäglichen, das Große im Kleinen und das Altern im Jugendwahn. Mitte Dreißig ist das Alter wo Happy und Birthday - getrennte Wege gehen… Seine skurrilen Abenteuer bei der Kosmetikerin, beim Jungessellenabschied oder auf einem Hip-Hop Konzert sind Angriffe auf die Lachmuskel und stehen beispielhaft für das Genre  Stand-up-Comedy. Johannes Flöck gelingt das Meisterstück nicht im Bereich der Zote zu versumpfen, stattdessen überzeugt er mit einem erfrischenden Potpourri aus phantasievollen Ideen. (Bonner Rundschau)  Reduzierung aufs Wesentliche gepaart mit viel Selbstironie ist seine Waffe.  Ich bin immer müde – außer wenn ich liege, dann geht’s… Dennoch schafft er es, dass sich sein Publikum in vielen Szenen wieder erkennt. Auch mimisch und gestisch weiß Flöck zu unterhalten, dabei ist er stets galant aber auch hinterlistig. Ein Abend mit hochbegabtem Blödsinn der nur eins zulässt, begeisterte Zuschauer!
 
Johannes Flöck begeistert einmal mehr…mit Charme, Ausstrahlung und jeder Menge Humor! (Neue Westfälische)  In seinem neuen Programm: Früher war ich Jünger! entführt er die Zuschauer auf eine unterhaltsame und spannende Reise durch sein Leben und Erlebtes. Da ist selbst der Alltag lustig.(Rhein-Zeitung)
 
Sebastian 23 ist älter als er ausschaut. Und gescheiter noch dazu. In Bochum
veranstaltet er den schönen Poetry Slam im Freibeuter und schreibt nebenbei an der
Uni Bochum seine Doktorarbeit in Philosophie. Gefühlsmoped ist die Debüt-CD des Bochumer Liedermachers und Slampoeten Sebastian 23. In seinen Texten und Liedern verhandelt der 27-jährige  Philosophie-Doktorant die großen Themen des Lebens: Identitätsprobleme von Pavianen,
Drogenräusche, den Zustand der jungen Generation  und die Probleme 8-jähriger Mädchen. Aber Sebastian 23 wirft nicht nur Fragen auf, er liefert auch Antworten z. B. im Funny-van-Dannen´esken Song Esoterik
Wirken manche Stücke anfangs wie Comedy , wird beim weiteren Zuhören jedoch schnell klar, wo die besondere Qualität von Sebastian 23 liegt. Die Brücke zwischen Witz und Ernst wird perfekt geschlagen, die Komik verällt selten in Flachheit – und wenn, dann ist das Absicht. Wilhelm Busch in Punk, bringt das Musikmagazin Visions die Lyrik von Sebastian 23 auf den Punkt. Sebastian 23 prägte lange den Freiburger Slam, bevor ihn seine akademische Karriere nach Bochum lockte. Auch er kann unzählige Slam-Siege in seinem Palmarès vorweisen. Zürich, Schaffhausen, Berlin, München: Alles schon gehabt.
Sebastian 23 ist auch vermehrt auf Comedy-Bühnen unterwegs und hat 2006 den
Bochumer Kleinkunstpreis gewonnen.
 
Heino Trusheim
Früher war besser!
Ja, ja! Früher war alles besser, hat Oma immer gesagt. Heute ist der Hamburger Comedian Heino Trusheim plötzlich selbst in einem Alter, wo genau dieser Spruch aus dem Apotheken-Kalender immer häufiger im eigenen Kopf herumschwirrt –immer dann, wenn er seine Alters- und Artgenossen betrachtet: Die eigene, im Milchschaum versinkende Generation mit der Lizenz zum Dauerstudium und den Ewigkeits-Praktika, die sich von Aushilfen in deutschen Filialen amerikanischer Coffee-to-go-Ketten in die Knie und deren Unternehmensphilosophie zwingen lassen: Short, Tall oder Grande? Aroma Vanilla, Caramel, Hazelnut, Toffee Nut oder Irish Cream? One shot, double shot oder triple shot? Hier trinken oder To Go? Mehr Milch oder mehr Schaum?
So nicht – aber wie dann? Gute Frage, nächste Frage. Die 80er-Jahre-Jugend musste sich doch immer nur entscheiden zwischen Adidas und Puma oder zwischen Dallas und Denver: Das ist das große Dilemma unserer Generation: alles ist möglich, aber nichts passiert, weil wir uns nicht entscheiden können. Die 68er hatten Ho-Tschi Min, wir Marco Polo, resümiert der reuige Ex-Popper. Diese Erkenntnisse machten erst ihn fertig - aber dann auch sein erstes abendfüllendes Programm. Immerhin!
Anfang 2007 konnte Heino Trusheim mit Früher war besser! vor 350 begeisterten Zuschauern und zwei positiv beeindruckten Kritikern im Schmidt-Theater auf der Reeperbahn eine umjubelte Premiere feiern und tourt seitdem über die Bühnen der Republik
 
Zwei Beiner sind die komische Antwort auf die großen Naturgewalten unserer Zeit. Die exzentrische Mimin Anja Schöler trifft auf den cholerischen Komiker Christoph Schmidtke. Rampensau reibt sich an Rampeneber. Zwei Schlachtrösser des wahren Humors endlich vor einem gemeinsamen Unterhaltungskarren. Da spielt zusammen, was zusammengehört: Yin und Yang, Tragik und Komik, Faust und Auge.
Und hier treffen Mann und Frau noch richtig aufeinander. Denn das Leben ist schöner, wenn Du jemanden hast. Du hast mich & ich hass dich ist keine doofe Comedy über schuhekaufende Frauen und dauerfurzende Männer. Es ist die Wahrheit über unsere Spezies in ihrer schlimmst-komischen Essenz.
Die Bühne quillt über von seltsamen Figuren, merkwürdigen Begegnungen, überbordender Komik. Frustrierte Kinderclowns treffen auf Eskimos im Klimawandel. Vampir beißt Vegetarierin. Studienräte probieren Dirty Talk.    
Schöler und Schmidkte toben mit einer solchen Lust an lebendiger Unterhaltung, detailliertem Rollenspiel und Spaß an der Freud über die Bretter, dass die Sparte Comedy für dieses Bühnenspektakel viel zu klein ist. Was sie da tun, kann man nicht anders nennen als: TheaterpunKomik.
Christoph Schmidtke und Anja Schöler verstehen es in ihrem Programm, sowohl geistreich-charmant als auch schrill-albern zu sein. Beides gelingt ihnen perfekt, ihre zuweilen bitterbösen Texte sind verdammt nah an der Realität, die in all ihrer skurrilen Banalität hemmungslos entlarvt wird. Herrlich die Studie über Hildegund und Ernst-Rüdiger, das intellektuelle Paar, das hinter all den gestelzten Worthülsen seinen Frust schiebt. Genial die Figur der Puppenspielerin Stella Luna mit ihrer Bauchredner-Puppe Alois, die Graf Bulbul, den dunklen Fürsten der Nacht, mit ihren Dinkel-Burgern das Fürchten lehrt. Dann singt Inge (Mich hat schon jede Couch gesehen) ein kleines Froh-Mach-Lied, und die frustrierte Schwangere wird von ihrem Partner getröstet. Du hast mich & ich hass dich – das ist geistreiches Wortspiel, das ist giftiges Entlarven, das sind Gemeinheiten über und unter der Gürtellinie, das sind Schmidtke und  Schöler in Bestform.
Neue Presse Coburg
   


 
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